Bemerkenswert

Bereiste Orte

Diese Karte verschafft dir einen Überblick meiner Aufenthalte. Wenn ich Orte erwähne, kannst du hier nachschauen, wo sich diese ungefähr befinden. Die ersten vier Monate habe ich mich meistens in der Hauptstadt Phnom Penh aufgehalten, da dort das Life With Dignity (LWD) Hauptbüro ist. Nun bin ich seit Januar in einem Provinzbüro in Kampong Chhnang (nördlich von Phnom Penh), um auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Da ich nicht weit von Phnom Penh entfernt bin, kann ich an Wochenenden in die Stadt fahren und bei meiner Gastfamilie wohnen, sowie Freunde treffen.

Bemerkenswert

Willkommen auf meinem Blog

Hallo! Sour sdei!

Ich bin Mati und komme aus Berlin. Gerade habe ich die Schule beendet und jetzt mache ich einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Kambodscha, wo ich in der Hauptstadt Phnom Penh als Freiwillige bei Life With Dignity (lokale NGO) eingesetzt bin. Außerdem wohne ich mittlerweile in einer WG und reise hin und wieder etwas. In diesem Blog berichte ich von meiner Zeit in dem Land und versuche meine Erlebnisse in Worte zu fassen.

Achtung: Die Beiträge, die ich hier veröffentliche, stellen sozusagen mein Tagebuch dar. Ich möchte sie aber trotz dem mit allen Interessierten teilen. Was ich deutlich machen möchte ist, dass ich hier meine eigenen Eindrücke, Gedanken und Erkenntnisse preisgebe.

Deshalb: Denk daran, dass Situationen von jedem Menschen ganz unterschiedlich erlebt und aufgefasst werden können.

Viel Spaß! 🙂

Falls du keinen blassen Schimmer hast in welchem Programm ich mich befinde, kannst du das erstmal mit lesen des folgenden Beitrags, ändern:

Halbzeit

Tik, Tik, die Zeit rennt und im Nu ist ein halbes Jahr herum. Um euch mal einen Überblick zu verschaffen, verrate ich ein paar Highlights, Tiefpunkte und Einblicke in mein generelles Leben hier.

Zeitstrahl

August: Ankunft am 25. August und Einführungswoche mit Lim (Landesmentorin)

September: Wir vier Brot für die Welt-Freiwilligen wohnten zusammen in einer WG in Phnom Penh; vierwöchiger Sprachkurs mit 1,5 Stunden am Tag plus Hausaufgabenstunde mit Kimmouy und mittwochs eine weitere Einheit am Nachmittag; zwei Wochen nach der Anfunft war ich das erste Mal bei Life With Dignity (LWD); Kurztrip nach Kep (am Meer)

Oktober: Einzug in die Gastfamilie; knapp zwei Wochen Universal Village Program (UVP) mit einer dänischen Klasse

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Bei Life With Dignity

Life With Dignity

Life With Dignity (LWD) ist eine lokale Nichtregierungsorganisation (NGO), welche in ländlichen Regionen fünf Provinzen Kambodschas tätig ist. Sie ist mit ungefähr hundert Mitarbeitern die größte unter den humanitären Entwicklungsorganisationen im Land. In der Hauptstadt Phnom Penh befindet sich das Hauptbüro und in den jeweiligen Provinzen gibt es weitere Büros, die direkt mit den Projekten und Gemeinden agieren. Als NGO setzt sie lokale und internationale Spendengelder um. Zu den großen Spendern gehören unter anderem die Organisationen DanChurchAid (DCA), Australian Lutheran World Service (ALWS), Brot für die Welt oder Japan Evangelical Lutheran Assosiation (JELA).

Auch unter dem fünfjährigen Maßnahmenplan Livelihood Enhancement Actions Program (LEAP) führt LWD verschiedene Projekte in Bereichen von Infrastruktur, Schulung in effektiver Landwirtschaft, Katastrophenvorsorge, Einkommensschaffung oder Migrationsverminderung durch. Generell arbeitet LWD mit den Ärmeren der Bevölkerung zusammen und hilft den Gemeinden mit grundlegendenden Entwicklungsaktivitäten. Je nach den Herausforderungen der Provinzen, werden die passenden Programme angewendet.

Projekte

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Angkor Wat

Das Khmer-Reich

Ende des 10. Jahrhunderts erfuhr Kambodscha ein großes, wirtschaftliches Aufblühen. Unter der Regierung von König Yasovarman I. begonnen die Menschen effektive Landwirtschaft zu betreiben. Durch das Anlegen von Stauseen konnten sie mehrmals im Jahr ernten und das Khmer-Reich wurde zur wirtschaftlichen Macht Südostasiens. In mehreren Kriegszügen gegen die Chams und Dai Viets (vietnamesisch), sowie Mons (myanmarisch), konnten die Khmers schließlich unter Führung von Suryavarman II. das Reich erweitern und ausbauen. Das heutige Laos, sowie ein grosser Teil Vietnams gehörten ebenfalls dazu. Über mehrere Generationen wurden weitere Städte mit prächtigen, hinduistischen Tempelanlagen gebaut. Man geht davon aus, dass in der Region bis zu 1 Millionen Menschen gelebt haben, was mehr ist, als irgendwo anders zu dieser Zeit. Um 1177 wurde Angkor letzlich von den Chams (vietnamesisch) erobert, aber Jayavarman VII. gelang es einige Jahre später dieses zurückzugewinnen. Er baute es weiterhin aus und errichtete nun buddhistische Tempelanlagen, wie den Bayon Tempel in der Stadt Angkor Thom. Im späten 13. Jahrhundert wandelte sich der Tempel Angkor Wat nach und nach von einer hinduistischen zu einer buddhistischen Kultstätte um und wurde zum Namen des Tempelkomplexes.

Die Frage, wie das Reich zugrunde ging, blieb bisher ungeklärt. Theorien gehen von einer großen Schlacht gegen die Thais aus und andere sagen, dass mehrere, aufeinanderfolgende Dürreperioden der Grund waren.

Nach der Zeit

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Mit Mutti durch Kambodscha

Juhu, ich bekomme endlich Besuch!

Mitte Dezember habe ich Mama vom Flughafen abgeholt. Eine Woche vorher war schon Leon, ein Freund aus Berlin, angekommen und wir konnten einige Tage zusammmen in Phnom Penh verbringen. Geplant war, dass Mama und ich eine grosse Runde im Land drehen und ich Leon dann an Silvester wieder treffe. Insgesamt drei Wochen sollte die Reise gehen.

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Musik und Tanz

Die traditionelle Musik, welche auch häufig auf den Straßen ertönt, erzeugt eine etspannte und fröhliche Athmosphäre. An einem Samstag Morgen schallt aus einem Haus ein Song, den ich mitlerweile auch schon kenne, und die Leute gehen ihrer Arbeit nach. Viele Familien haben auch einen großen, tragbaren Lautsprecher mit Karaoke-Funktion, der gerne bei einem Ausflug mitgenommen wird.

Um eine Vorstellung zu bekommen, zeige ich ein paar Beispiele. Das Erste Lied ist ein aktueller Party Hit, der aber auch so gespielt wird. Man hört ihn mindestens ein Mal am Tag aus der Ferne klingen. Das zweite Video ist ein moderner Song aus dem letzen Jahr, der eher von der jüngeren Generation gehört wird. Das Video spielt in einer ländlichen Gegend und bietet einen weiteren, kleinen Einblick in die Umgebung und Kultur.

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